
Der Abrechnungsbrennwert errechnet sich aus der Multiplikation des Brennwertes und der Zustandszahl (z-Zahl). Für eine exakte Berechnung der verbrauchten Kilowattstunden (kWh) wird das Kubikmetervolumen (m3) des gelieferten Gases mit dem Brennwert und der Zustandszahl multipliziert:
Kilowattstunde = Kubikmeter x Brennwert x Zustandszahl (z-Zahl)
Kilowattstunde = Kubikmeter x Brennwert x Zustandszahl (z-Zahl)
Biogas bezeichnet ein Gemisch aus den Hauptkomponenten Methan und Kohlenstoffdioxid. Neben diesen Komponenten enthält es geringe Mengen an Wasserdampf, Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Wasserstoff sowie Spuren von niederen Fettsäuren und Alkoholen. Biogas entsteht bei der sauerstofffreien Vergärung von organischem Material. Ausgangsstoffe sind biomassehaltige Reststoffe wie Klärschlamm, Bioabfall und Speisereste, Wirtschaftsdünger (Gülle, Mist), Pflanzen und Pflanzenteile sowie speziell für diese Zwecke angebaute Energiepflanzen.
Der Brennwert gibt die Energie an, die bei vollständiger Verbrennung und anschließender Rückkühlung auf die Bezugstemperatur frei wird (im Gegensatz zum Heizwert ist die Kondensationswärme enthalten). Die Angabe erfolgt in Kilowattstunden (kWh) pro Kubikmeter (m3). Er wird auch "oberer Heizwert" genannt. Der Brennwert des bezogenen Gases wird normalerweise auf der Abrechnung angegeben.
Die Höhe des Brennwertes ist von der jeweiligen Zusammensetzung des Gases abhängig. Butan und Propan haben einen deutlich höheren Brennwert als Methan, welches den Hauptbestandteil von Gas ausmacht. Enthält das Gasgemisch einen besonders hohen Anteil reaktionsschwacher Inertgase (Kohlendioxid, Stickstoff), sinkt der Brennwert nach unten. In Deutschland unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Erdgassorten:
Erdgas "L" (aus den Niederlanden und Norddeutschland):
Durch den hohen Anteil an Inertgasen hat L-Gas einen relativ geringen Brennwert zwischen 8 und 10.
Erdgas "H" (aus der Nordsee und den GUS-Staaten):
Durch den hohen Anteil von Propan und Butan hat dieses Gas hat einen Brennwert zwischen 10 und 12.
Die Höhe des Brennwertes ist von der jeweiligen Zusammensetzung des Gases abhängig. Butan und Propan haben einen deutlich höheren Brennwert als Methan, welches den Hauptbestandteil von Gas ausmacht. Enthält das Gasgemisch einen besonders hohen Anteil reaktionsschwacher Inertgase (Kohlendioxid, Stickstoff), sinkt der Brennwert nach unten. In Deutschland unterscheidet man grundsätzlich zwischen zwei Erdgassorten:
Erdgas "L" (aus den Niederlanden und Norddeutschland):
Durch den hohen Anteil an Inertgasen hat L-Gas einen relativ geringen Brennwert zwischen 8 und 10.
Erdgas "H" (aus der Nordsee und den GUS-Staaten):
Durch den hohen Anteil von Propan und Butan hat dieses Gas hat einen Brennwert zwischen 10 und 12.
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) mit Sitz in Bonn hat 2005 ihre Arbeit aufgenommen und ist aus der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation hervorgegangen. Die BNetzA gewährleistet und überwacht den Wettbewerb in Netzmärkten. Im Energiebereich ist sie unter anderem dafür zuständig, die Netznutzungsentgelte zu genehmigen.
Chemische Formel für Kohlenstoffdioxid. Farb- und geruchloses Gas, das neben Wasser als Endprodukt aller Verbrennungsvorgänge entsteht und derzeit als Klimaschädling mächtig in der Diskussion ist. Kohlendioxid ist auch ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Der natürliche Kohlenstoffkreislauf wird durch die Nutzung fossiler Energieträger (Kohle, Öl und Erdgas) gestört. Denn Pflanzen nehmen beim Wachstum CO2 aus der Luft auf. Bei der Verbrennung von Biokraftstoffen gelangt also kein zusätzliches, aus fossilen Erdölquellen stammendes CO2 in die Atmosphäre.
Energieeinsparverordnung (EnEV)
Die Energieeinsparverordnung, die Teil des deutschen Baurechts ist. In der EnEV werden auf Grundlage des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) Bauherren bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauch ihres Gebäudes oder Bauprojektes vorgeschrieben.
Die EnEV trat in seiner ursprünglichen Fassung am 1.2.2002 in Kraft und löste damit die Wärmeschutzverordnung sowie die Heizungsanlagenverordnung ab und fasste beide Verordnungen zusammen.
Die EnEV trat in seiner ursprünglichen Fassung am 1.2.2002 in Kraft und löste damit die Wärmeschutzverordnung sowie die Heizungsanlagenverordnung ab und fasste beide Verordnungen zusammen.
Beim Entry-Exit-Modell zahlt der Energielieferant eine Einspeisungs- (=Entry) und eine Entnahmegebühr (=Exit).
Beispiel: Die EU favorisiert dieses Modell für die liberalisierten Gas-Märkte. Hier soll die Einspeisung und Entnahme (zeitlich und sachlich) unabhängig voneinander sein: Der Gaslieferant speist an einem beliebigen Punkt Gas ein (=Entry) und zahlt die lokal fällige Einspeisegebühr. Der Transportweg ist für die Berechnung der Kosten unerheblich. Zu einem anderen Zeitpunkt kann dann beliebig Gas an verschiedenen Orten entnommen werden (=Exit). Deshalb spricht man auch von einem transaktionsunabhängigen Modell.
Beispiel: Die EU favorisiert dieses Modell für die liberalisierten Gas-Märkte. Hier soll die Einspeisung und Entnahme (zeitlich und sachlich) unabhängig voneinander sein: Der Gaslieferant speist an einem beliebigen Punkt Gas ein (=Entry) und zahlt die lokal fällige Einspeisegebühr. Der Transportweg ist für die Berechnung der Kosten unerheblich. Zu einem anderen Zeitpunkt kann dann beliebig Gas an verschiedenen Orten entnommen werden (=Exit). Deshalb spricht man auch von einem transaktionsunabhängigen Modell.
Das Energiewirtschaftsgesetz (=EnWG) trat in seiner Neufassung am 13.07.2005 in Kraft. Es beinhaltet grundlegende Regelungen zu den Rechten und Pflichten von Energieversorgungsunternehmen.
Erklärte Ziele des EnWG sind gemäß § 1 EnWG die „möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche“ Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas, die „Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen“ sowie die die Umsetzung und Durchsetzung des Energierechts der Europäischen Gemeinschaft.
Das Gesetz trat in seiner ursprünglichen Fassung 1935 in Kraft und legitimierte bis Ende der 90-er Jahre die Monopolstellung der Energieversorgungsunternehmen. Mit der ersten Novelle des EnWG im Jahr 1998 wurden die Voraussetzungen für die Liberalisierung des Strommarktes geschaffen. Die Fassung von 2005 setzte die EU-Richtlinie für die leitungsgebundene Energieversorgung in nationales Recht um. Seitdem müssen sich die Netzbetreiber ihre Netzentgelte genehmigen lassen. Größere Energieversorger sind laut dieser Änderung des EnWG außerdem verpflichtet, ihren Netzbereich von anderen Geschäftsfeldern zu trennen. Darüber hinaus wurde der Zugang zum Gasmarkt neu geregelt, so dass seitdem nur noch ein Einspeise- und ein Ausspeisevertrag mit den beiden Netzbetreibern notwendig ist.
Erklärte Ziele des EnWG sind gemäß § 1 EnWG die „möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche“ Versorgung der Allgemeinheit mit Strom und Gas, die „Sicherstellung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas und der Sicherung eines langfristig angelegten leistungsfähigen und zuverlässigen Betriebs von Energieversorgungsnetzen“ sowie die die Umsetzung und Durchsetzung des Energierechts der Europäischen Gemeinschaft.
Das Gesetz trat in seiner ursprünglichen Fassung 1935 in Kraft und legitimierte bis Ende der 90-er Jahre die Monopolstellung der Energieversorgungsunternehmen. Mit der ersten Novelle des EnWG im Jahr 1998 wurden die Voraussetzungen für die Liberalisierung des Strommarktes geschaffen. Die Fassung von 2005 setzte die EU-Richtlinie für die leitungsgebundene Energieversorgung in nationales Recht um. Seitdem müssen sich die Netzbetreiber ihre Netzentgelte genehmigen lassen. Größere Energieversorger sind laut dieser Änderung des EnWG außerdem verpflichtet, ihren Netzbereich von anderen Geschäftsfeldern zu trennen. Darüber hinaus wurde der Zugang zum Gasmarkt neu geregelt, so dass seitdem nur noch ein Einspeise- und ein Ausspeisevertrag mit den beiden Netzbetreibern notwendig ist.
Gasförmiger fossiler Energieträger, der sich aus organischen Stoffen gebildet hat und aus unterirdischen Vorkommen gewonnen wird. Der Erdgasanteil am Energieverbrauch beträgt in Deutschland mittlerweile über 20 Prozent. Lediglich Mineralöl (40%) und Kohle (25%) werden häufiger als Stromquelle genutzt, wobei Erdgas als der umweltfreundlichste der drei Energieträger gilt.
Erdgas wird seit einigen Jahren auch verstärkt als Kraftstoff für Kraftfahrzeuge verwendet. An Tankstellen ist Erdgas als H-Gas (High Gas) und L-Gas (Low Gas) erhältlich, wobei das H-Gas einen etwas höheren Energiegehalt als das L-Gas hat. Der Energiegehalt von 1 kg Erdgas (H-Gas) entspricht etwa 1,5 Liter Benzin beziehungsweise 1,33 Liter Diesel.
Mit Gas wird eine Substanz bezeichnet, die bei einer Temperatur von 20 °C in gasförmigem Zustand vorliegt.
Der Begriff Gas wurde durch den Brüsseler Chemiker Johan Baptista van Helmont nach dem griechischen Begriff Chaos als Fachterminus geschaffen, der erst mit der Einführung der Gasbeleuchtung im 19. Jahrhundert populär wurde.
Um möglichst viel Gas in einen Behälter zu bringen, wird das Gas stark komprimiert. Damit der Behälter dem Druck standhält, werden meist zylinderförmige Körper wie Gasflaschen oder kugelförmige Körper bei Gaskesseln eingesetzt.
Der Begriff Gas wurde durch den Brüsseler Chemiker Johan Baptista van Helmont nach dem griechischen Begriff Chaos als Fachterminus geschaffen, der erst mit der Einführung der Gasbeleuchtung im 19. Jahrhundert populär wurde.
Um möglichst viel Gas in einen Behälter zu bringen, wird das Gas stark komprimiert. Damit der Behälter dem Druck standhält, werden meist zylinderförmige Körper wie Gasflaschen oder kugelförmige Körper bei Gaskesseln eingesetzt.
Um Gas zum Verbraucher zu transportieren, wird ein bestimmter Druck benötigt. Bei Ferngasleitungen beträgt der Druck bis zu 100 bar (1 bar entspricht ca. 1 kg/cm²). Bei regionalen Transportleitungen beträgt der Druck zwischen 1 und 70 bar, bei örtlichen Versorgungsnetzen bis zu einem bar.
Die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV) trat in ihrer ursprünglichen Fassung am 26.10.2006 in Kraft und wurde zuletzt am 17.10.2008 geändert. Die Verordnung regelt die Allgemeinen Bedingungen, zu denen Gasversorgungsunternehmen Haushaltskunden in Niederdruck im Rahmen der Grundversorgung nach § 36 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes zu Allgemeinen Preisen mit Gas zu beliefern haben. Die Bestimmungen dieser Verordnung sind Bestandteil des Grundversorgungsvertrages zwischen Grundversorgern und Haushaltskunden. Darüber hinaus werden die Bedingungen für die Ersatzversorgung nach § 38 Abs. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes geregelt. Die Gasgrundversorgungsverordnung gilt für alle nach dem 12. Juli 2005 abgeschlossenen Versorgungsverträge, soweit diese nicht vor dem 8. November 2006 beendet worden sind.
Gasversorgungsunternehmen beliefern Haushalte, Gewerbe und Industrie, den Handel und öffentliche Einrichtungen mit Gas. In London entstand 1812 das erste Gasversorgungsunternehmen weltweit. In Deutschland entstand das erste Gasversorgungsunternehmen im Jahr 1826.
Die Grundversorgung ist die Energielieferung des Grundversorgers an Haushaltskunden zu Allgemeinen Bedingungen und Allgemeinen Preisen.
Allgemeine Bedingungen und Allgemeine Preise für die Versorgung von Haushaltskunden in Niederdruck (Endverteilstufe Gas) sind öffentlich bekannt zu geben und im Internet zu veröffentlichen.
Grundversorger ist im Sinne der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden mit Gas aus dem Niederdrucknetz (=Gasgrundversorgungsverordnung) ein Gasversorgungsunternehmen, das in einem Netzgebiet die Grundversorgung mit Gas durchführt.
Allgemeine Bedingungen und Allgemeine Preise für die Versorgung von Haushaltskunden in Niederdruck (Endverteilstufe Gas) sind öffentlich bekannt zu geben und im Internet zu veröffentlichen.
Grundversorger ist im Sinne der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden mit Gas aus dem Niederdrucknetz (=Gasgrundversorgungsverordnung) ein Gasversorgungsunternehmen, das in einem Netzgebiet die Grundversorgung mit Gas durchführt.
H-Gas (High Caloric Gas) ist Erdgas mit einem relativ hohen Anteil Propan und Butan. Dadurch hat das Erdgas einen Brennwert zwischen 10 und 12. H-Gas kommt aus den GUS-Staaten und den Erdgasfeldern in der Nordsee. In Ost- und Süddeutschland wird ausschließlich H-Gas verwendet. In West- und Norddeutschland wird teilweise L-Gas verwendet.
Die Heizlast ist die Leistung, die einem Raum ständig zugeführt werden muss, um eine bestimmte Temperatur konstant zu gewährleisten.
Der Heizwert gibt die Energie an, die bei vollständiger Verbrennung frei wird (im Gegensatz zum Brennwert ist die Kondensationswärme nicht enthalten). Die Maßeinheit ist Kilowattstunden (kWh) pro Kubikmeter. Er wird auch "unterer Heizwert" genannt. Zur Berechnung der verbrauchten Kilowattstunden Gas wird nicht der Heizwert, sondern der Brennwert herangezogen.
Maßeinheit, die angibt, wie viel Wärme tatsächlich aus einem Brennstoff genutzt werden kann. Dazu werden Abgas- und Strahlungsverluste berücksichtigt.
Maßeinheit für Energie oder Arbeit (z.B. Strom oder Gas). Kilowattstunden geben an, welche Energiemenge in einem bestimmten Zeitraum verbraucht wurde. Sie sind das Produkt aus Leistung (kW) und Zeit (h).
Natürlich vorkommendes Gas mit der chemischen Formel CO2. Das Gas ist ein Nebenprodukt der Verbrennung fossiler Treibstoffe und Biomasse und von Landnutzungsänderungen und industriellen Prozessen. Kohlendioxid ist ein Treibhausgas und mit für die Erwärmung der Erde verantwortlich.
L-Gas (Low Caloric Gas) ist Erdgas mit einem relativ hohen Anteil von Inertgasen (Kohlendioxid, Stickstoff). Dadurch hat das Erdgas einen Brennwert zwischen 8 und 10. L-Gas kommt aus den Niederlanden und wird auch in Deutschland selbst, vor allem in Niedersachsen, gefördert. Es wird in erster Linie in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen verwendet, in den anderen Gebieten Deutschlands wird H-Gas geliefert.
Die Leistung in kW beschreibt die zur Verfügung gestellte Leistung Ihres Gasanschlusses. 1 kW entspricht einer Leistung von 1.000 Watt.
Hauptbestandteil des Erdgases mit der chem. Formel CH4. Methan ist farb- und geruchlos, brennbar und nicht giftig.
Anderer Name für Erdgas.
Netznutzungsentgelte sind Gebühren, die von Netzbetreibern für die Nutzung von Strom-, Gas- oder Telekommunikationsnetzen erhoben werden. Diese Gebühren sind in den Preisen, die der Endverbraucher an seinen Anbieter bezahlt, enthalten. Strom- und Gasnetzbetreiber sind verpflichtet, die jeweiligen Netznutzungsentgelte im Internet zu veröffentlichen.
Maßeinheit, die angibt, wie viel einer eingesetzten Energie für das Heizsystem tatsächlich nutzbar ist. Zur Ermittlung werden Verluste durch Abgas, Strahlung und Betriebsbereitschaft herangezogen.
Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wurde 1960 in Bagdad von Saudi-Arabien, Iran, Irak, Kuwait und Venezuela gegründet. Seit 1965 hat die OPEC ihren Sitz in Wien. Ziel des internationalen Kartells mit inzwischen zwölf Mitgliedsstaaten ist eine Stabilisierung des Ölmarktes auf möglichst hohem Preisniveau. Die OPEC-Ölminister treffen sich insgesamt vier Mal im Jahr, um über Förderquoten der Mitglieder und Trends auf dem Ölmarkt zu beraten. Bis vor zwei Jahren legten sie auch eine Preisspanne für ein Barrel (159 Liter) Rohöl fest, an dem sich der Markt orientieren sollte. Die Realität der Marktpreise hat dieses so genannte «Preisband» jedoch inzwischen längst überholt.
Stadtgas wird entweder durch Kohlevergasung ähnlich wie Wassergas und Generatorgas hergestellt oder durch Kohleentgasung in Kokereien. Kokereigas besteht hauptsächlich aus Wasserstoff, Methan und Kohlenmonoxid. Stadtgas ist wegen des Kohlenmonoxid-Anteils giftig und wird nicht mehr verwendet. Der Kohlenmonoxid-Anteil im Stadtgas führte zum suizidalen Missbrauch ("Aufdrehen des Gashahns"). Heute steht Erdgas als brennbares Gas preiswert zur Verfügung, was eine Kohlevergasung überflüssig macht.
TENP (Transeuropäische Naturgas-Pipeline)
Die Transeuropäische Naturgas-Pipeline (kurz TENP) ist eine in den 1970er Jahren gebaute Erdgas-Fernleitung. Sie dient der großräumigen Verteilung von Erdgas, das aus Russland und Großbritannien kommt. Innerhalb Deutschlands verläuft die TENP von Aachen bis Rheinfelden am Hochrhein. Die TENP ist ein gemeinsames Projekt der Firmen Ruhrgas AG in Essen, und der SNAM S.p.A in Mailand.
Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von abgegebener und aufgenommener Leistung bei der Energieumwandlung. Er ist ein Maß für die Energieeffizienz und für den notwendigen Ressourceneinsatz. Dabei muss unterschieden werden zwischen dem elektrischen Wirkungsgrad, der nur die Stromerzeugung berücksichtigt, dem thermischen Wirkungsgrad bei der Wärmeumwandlung und dem Gesamt-Wirkungsgrad. Die Erhöhung der Wirkungsgrade ist ein wesentliches Ziel der Energieforschung.
Die durchschnittlichen Temperaturen und die Höhenlage einer Gasabnahmestelle wirken sich auf das Volumen des gelieferten Gases aus. Mit der Zustandszahl (z-Zahl) wird der Einfluss der örtlichen Temperatur und des Luftdrucks auf das Gasvolumen berücksichtigt. Sie wird als Faktor verwendet, um das gelieferte Gas in den Normzustand (0 Grad Celsius, 1.013,25 mbar) zurückzurechnen.

